| Ach soo!!! Alles klar!!! ;-) |
So begleitete ich Wolfgang am nächsten Morgen zur Arbeit. Auf dem Weg mit Taxi und U-Bahn hat er mir die wichtigsten Sachen erklärt und gezeigt, damit ich für den Tag alleine in der Grossstadt mit der fremden Sprache und Schrift! gewapnet war. Ich schätzte dies sehr! Als alles soweit klar war startete Wolfgang seinen Arbeitstag und ich meine Entdeckungsreise... Ich fuhr mit dem doppelstöckigen Tram, schländerte durch die Strassen und die zahlreichen Märkte und liess diese Stadt auf mich wirken.
Alleine nur diese unzähligen Gerüche, die einem in die Nase steigen. Einmal süss, dann würzig, dann wieder Abgas, dann riechts nach Fisch, oder nach Schweiss, danach umzingelt dich eine Parfumwolke.... Man kann sich das kaum vorstellen!
Lustig ist ja auch, dass viele Leute einen Mundschutz tragen um sich vor Krankheiten zu schützen. Aber gleichzeitig kaufen sie Fleisch, welches in dieser Hitze draussen an einem Marktstand hängt, ungeschützt, jeder tatscht es an und schaut ob es auch wirklich ein gutes Stück ist!! Oder dann sitzt wieder eine Katze auf einem Gemüsestand.. Also, dies hat mir ziemlich den Apetit verdorben...
Am Freitag hat Wolfgang extra für mich den Nachmittag frei genommen und mir die Insel gezeigt. (In HK wird 6 Tage die Woche gearbeitet..)
Zuerst fuhren wir nach Aberdeen, wo wir eine Bootsrundfahrt durch den Hafen machten.
Danach ging es weiter nach Stanley, ein Stadtteil der etwas ruhiger ist und eine schöne Promenade hat! Da genossen wir bei einem kühlen Getränk die mediterane Atmosphäre. Später fuhren wir noch nach Shek O, wieder ein Ort wo das hektische Stadtleben noch nicht einzug hielt. Viele Touristen sehen nur diese "Betonwüste" und wiessen nicht, dass eigentlich 50% von Hong Kong unter Naturschutz steht und somit ziemlich grün ist...
Als es dann langsam eindunkelte machten wir uns auf den Weg zurück ins Zentrum, wo wir May (Wolfgangs Freundin) traffen. Zu dritt schlenderten wir der Promenade entlang und genossen die Sicht auf die imposante Skyline.
Den Tag rundeten wir mit einem typisch chinesischen Nachtessen ab. Ich tat mich zwar schwer mit den Stäbchen zu essen aber Übung macht den Meister...
Am Samstag war dann schon mein letzter Tag in Hong Kong. Wiederum schlenderte ich durch diverse Märkte und Stadtteile. In dieser Stadt könnte man shoppen bis einem die Ohren wackeln!! Am späteren Nachmittag wollte ich dann aber die Stadt noch von Oben betrachten, also stieg ich in die Standseilbahn ein und fuhr auf den Peak. Wenn man oben ankommt, muss man erst mals durch ein Shoppingcenter gehen, wie könnts auch anders sein! Danach gibt es aber wirklich schöne Wege durch den Wald, wo man immer wider die mächtigen Gebäude sehen kann. Sehr eindrucksvoll!
Am Sonntag verliess ich diese Stadt schon wieder und reiste nach Thailand. Ich fand im Marco Polo Reiseführer ein ziemlich treffender Abschnitt über Hong Kong:
Kein Zweifel Hong Kong bedeutet Fernostfaszination- und ist eine Herausforderung. Das Gedränge auf den Wegen, der Automief in den Strassenschluchten, der von den himmelstrebenden Fassaden wiederhallende Lärm der Busgeschwader, Betonmischer und Presslufthämmer in dieser ewig hektischen Stadt. Mancher Gast ist nach zwei Tagen Shopping und einer Stadtrundfahrt erleichtert wieder abreisen zu können...
An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Wolfgang und May für die Gastfreundschaft bedanken! Was ihr für mich getan habt ist nicht selbstverständlich und ich schätzte es sehr!!
https://picasaweb.google.com/109237574076486479375/HongKong#

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